Archiv für Oktober 2009

Kurve gegen Kurve

Fanatisch aus Überzeugung: Die Ultra-Fans der Bayern und Löwen bestimmen das Bild im Olympiastadion

Zuschauer sind das eine, Ultras das andere. Wenn am Samstag das Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem TSV 1860 beginnt, werden 63000 Zuschauer im Rund des Olympiastadions Platz gefunden haben. Darunter sind auch 500 fanatische Ultras. Aber es werden diese Wenigen sein, die das optische und das akustische Bild im Stadion bestimmen: in der Nord- wie in der Südkurve organisieren jeweils die Ultras den ‚Tifo’, den Auftritt der Fans. Aufwändige Massen-Choreographien mit Pappschildern, blocklange Spruchbänder und meterhohe Schwenkfahnen gehören seit einiger Zeit genau so dazu wie ein mit Megaphon bewehrter Ultra, der pausenlos Gesänge und Schlachtrufe anstimmt.
Die italienische Ultra-Kultur ist erst Ende der Neunziger Jahre in Deutschland angekommen, aber in vielen Stadien hat sie schon die Macht in den Fankurven übernommen. Und das, obwohl es in den Medien, Vereinen und auch unter anderen Fans von Anfang an Vorbehalte gegen diese neue Fankultur gab. Zu sehr klang Ultra nach Randale, bengalischen Feuern und Unvernunft, zu nahe schien die Verwandtschaft zu den prügelnden Anhängern von Hellas Verona oder den rassistischen Fans der ‚Ultras sur’ von Real Madrid. Aber mittlerweile hat sich auch in den Stadion herumgesprochen, dass Ultras eben nicht gleich Ultras sind.
Christian Schulz ist einer der sieben ‚Capos’, die bei den Bayern-Ultras das Sagen haben. ‚Schickeria’ steht auf seiner roten Kapuzenjacke, so heißt die Ultra-Gruppe, der er angehört, aus dem halbgeöffneten Reißverschluss lugt Che Guevara hervor. ‚Wir wollen nicht die Macht im Stadion, wir wollen einen geilen Auftritt unserer Kurve, und dafür tun wir alles“, sagt der 25-jährige Politikstudent. Weil das eine aber das andere mit sich bringt, gibt es schon mal Ärger im Block. Es wurden sogar Gerüchte in Umlauf gebracht, normale Fans trauten sich nicht mehr in die Südkurve, aus Angst vor den Ultras. ‚Absoluter Schwachsinn. Wir kommen mit fast allen gut aus, und wenn es Probleme gibt, reden wir miteinander’, meint Schulz. Die ‚Schickeria’ begreift sich als eine Art Übergruppierung für alle ultra-orientierten Bayern-Fans. Obwohl es die Gruppe erst seit zwei Jahren gibt, hat die ‚Schickeria’ schon fast 300 Mitglieder. Der Jahresbeitrag liegt bei 20 Euro, zugelassen sind Fans ab 16 Jahren, der Altersdurchschnitt liegt bei ungefähr 23 Jahren.
Die Bayern-Ultras stehen ganz unten in der Südkurve, fast auf Höhe des Rasens. Der Blick auf das Spielfeld ist so ziemlich überall im Rest des Stadions besser, aber es geht ja nicht nur ums Zuschauen. ‚Man kann von hier unten mehr erreichen“, erklärt Michael Sturm, der Mann mit dem Megaphon, auch er ein ‚Capo’. Auf ihn schauen und hören sie. Wenn er die Hände hebt um einen Rhythmus vorzugeben, schnellen tausende Hände nach oben, bis hinaus unters Dach des Stadions.
Dort, ganz unten unter der Anzeigetafel, werden am Sonntag die Ultras des TSV 1860 stehen, nur eben in der Nordkurve. ‚Cosa Nostra’ nennt sich die Gruppe von 80 Sechzger-Fans, der martialische Name ist im Wortsinn gemeint: Unsere Sache. ‚Wir bewegen uns auf der Ultraschiene, aber dafür brauchen wir keine 400 Mitglieder, ein guter harter Kern reicht“, meint Leoni, der seinen wirklichen Namen nicht in der Zeitung sehen will, er hatte schon zweimal Stadionverbot. Solidarität unter Ultras, Vorbilder aus Italien, der ideologische, antikommerzielle Überbau – lauter Werte, die die ‚Schickeria’ für sich in Anspruch nimmt – das alles interessiert ihn nicht, sagt er, und wenn er das sagt, klingt er so trotzig und grantig, wie sich der ehemalige Löwen-Trainer Werner Lorant oft gab: ‚Wir wollen unseren eigenen Stil durchziehen und was andere machen, ist uns scheißegal.’
In der Welt der ‚Cosa Nostra’ zählt nur eines: der Verein. Wer Präsident ist, was der Vizepräsident macht und ob Dirk Dufner nun Sportdirektor bleibt, das ganze Löwen-Theater also, ist zweitrangig. ‚Die Mannschaft darf nicht absteigen, um nichts anderes geht es uns jetzt’ meint auch Ultra-Kollege Olli, ein 23-jähriger Metzger. Sicher, die Rückkehr in die alte Heimat, das Grünwalder Stadion, wäre schön, aber wenn die Bedingung dafür der Abstieg ist, können die 1860-Ultras darauf gut verzichten. ‚Von uns wünscht sich keiner den Abstieg, und wer das tut, ist kein echter Fan“ sagt Leoni, schon etwas heiser vor Wut. Er ist davon überzeugt, das die Spieler das Versprechen einhalten zu müssen, das sie der ‚Cosa Nostra’ bei einem der letzen Auswärtsspiele gegeben haben: Gemeinsam den Nichtabstieg zu feiern, beziehungsweise: saufen zu gehen.
Solch direkte Kontakte zum Verein kennt die ‚Schickeria’ kaum, und wenn es sie gab, waren sie nicht besonders erbaulich. Im vergangenen Sommer wollte ihr FC Bayern die ‚Schickeria’ wegen verschiedener Vorfälle ausschließen, sogar Stadionverbote sollte es geben. Vor einer Woche endete auch das 16. und letzte Ermittlungsverfahren von damals mit einem Freispruch. Das Verhältnis der Ultras zur ‚AG’, wie sie die Führungsspitze des FCB abfällig nennen, hat sich beruhigt.
Also kann die ‚Schickeria’ sich am Sonntag ganz auf den Kampf gegen die verhasste Nordkurve konzentrieren. Eine große Choreographie, vor oder zu Beginn der ersten Halbzeit, zusammen mit der Gruppierung ‚Club Nr. 12’ und eine eigene, kleinere Aktion in der zweiten Spielhälfte, mehr will Schulz nicht verraten: Die von gegenüber sollen es ja nicht wissen. Dort ist man noch schweigsamer, nur ‚dass wir uns für die roten Pisser schon was einfallen lassen’, mag Leoni preisgeben. Es scheint auf jeden Fall, als gäbe es am Sonntag was zu sehen, für die 63000 Zuschauer.

(Süddeutsche Zeitung vom 22.04.04)

Hilfe zur Selbsthilfe!

Du bist als Bayern-Fan an der Entwicklung der Fanszene interessiert? Dir ist oft langweilig und du suchst Abwechslung vom tristen Alltag? Du brauchst einen Blitzableiter für deine Wut auf andere und dich selbst? Weil Fleiß aber nicht gerade zu deinen Stärken gehört, suchst du einen Weg, um dich möglichst bequem in Szene setzen zu können?

Gib dich nicht auf, dir kann geholfen werden: Werde einfach Gegner der Schickeria München!

Du wirst sehen, dass sich all deine Probleme damit wie von selbst auflösen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass es Menschen mit einer ähnlichen Einstellung wie deiner viel besser geht, seitdem sie dieses Motto befolgen. Der Hass auf die Schickeria füllt sie aus und gibt ihrem Leben einen Sinn. Also mach mit!

Alles, was du dafür tun musst, ist dich bei einigen Bayern-Spielen sehen zu lassen und zu versuchen, einen Hass auf die erwähnte Fangruppe zu entwickeln. Das mag sich vielleicht etwas schwierig anhören, sind einige der Ultras doch gar nicht so verkehrt, aber keine Angst, andere Teilnehmer dieses kleinen Selbsthilfekurses werden dir behilflich sein – sie haben eigenständig Konzepte entwickelt, die deinen Hass auf die Schickeria ins Unermessliche steigern werden. Um diese Konzepte vorzustellen, haben wir diesen kleinen Ratgeber erstellt. Befolge ihn, und du wirst schon bald ein völlig neuer Mensch sein!

Hass befreit – Finde zu dir selbst!

Noch einmal: Der Erfolg dieses Selbsthilfekurses hängt nicht von deinem Fleiß ab. Die Zeiten, dass innerhalb der Fanszene des FC Bayern die Engagiertesten das Sagen hatten, sind glücklicherweise längst vorbei. Du musst dich nicht damit aufhalten, dir zuerst Anerkennung in der Fanszene zu erarbeiten, um die Schickeria als aktivste Fangruppe kritisieren zu können. Dieser lästige Umweg gehört der Vergangenheit an.

Vorbei die Zeiten, dass man im Stadion mitsingen musste. Du kannst deine Stimmbänder ruhig schonen und auch sonst entstehen dir keine gesundheitlichen Nebenwirkungen. Das Anfeuern der Mannschaft wird von der Schickeria übernommen, was jedoch nicht heißen darf, dass du sie dafür respektierst, im Gegenteil, du sollst sie ja hassen. Der Vorteil an unserem Programm ist der, dass sich deine Faulheit und der angestrebte Hass gegenüber den Ultras prima ergänzen lassen. Du musst die Lieder der Schickeria nicht nur nicht mitsingen, nein, du sollst sie gar nicht erst singen! Das gehört alles zum Programm.

Frühere Kursteilnehmer haben herausgefunden, dass man seine mangelnde Bereitschaft zum Mitsingen erfolgreich mit dem Vorwand rechtfertigen kann, das Liedgut der Schickeria entspreche nicht seinen Vorstellungen vom „spielbezogenen Support“. Benutze diesen Vorwand, damit das Programm Erfolg hat und sich die gewünschte Wirkung einstellt!

Auf diese Weise umgehst du das Anfeuern der Mannschaft und gleichzeitig den wahrheitsgemäßen Vorwurf, dass du zu faul und spießig dafür bist, schließlich deutest du ja deine Bereitschaft an, im Falle von „spielbezogenen Support“ mitzumachen. Da „spielbezogener Support“ eine recht anspruchslose Form der Anfeuerung ist, sollte es dir nicht schwer fallen, dies auch zu belegen. Du musst während des Spiels nur alle zehn Minuten 2x „Bayern“ rufen und zwischen diesen Rufen 3x in die Hände klatschen, schon hast du dein Soll erfüllt.

Am sinnvollsten sind diese Rufe dann, wenn sie während eines von der Schickeria gesungenen Liedes angestimmt werden. In einigen Fällen werden die Ultras das zuvor gesungene Lied weitersingen, was wiederum dir die Möglichkeit verschafft, deinen Hass auf die Schickeria zu steigern, weil sie nicht auf deinen Zwischenruf eingegangen sind. Rede dir mit den anderen Kursteilnehmern ein, die Schickeria würde gegen euch ansingen. Denn eigentlich bist du ja ein ganz lieber Kerl, also kann dein Hass auf andere erst dann wirklich zur Geltung kommen, wenn du glaubst, dass die anderen dich ihrerseits auch hassen würden.

Auf diese Weise wird dein Leben einen Sinn erhalten, schon bald wirst du merken, wie dich deine Wut auf die Schickeria gänzlich ausfüllt, zumal die anderen Kursteilnehmer dich darin bestärken werden. Diese Wut solltest du aber nicht als dein Privatvergnügen ansehen, du solltest versuchen, sie auch auf andere Bayern-Fans zu übertragen. Wenn es dir gelingt, wird der wachsende Kreis der Schickeria-Gegner dir die Bestätigung verschaffen, die dir von deinen Mitmenschen bisher versagt wurde. Gleichzeitig führst du unserer Selbsthilfegruppe neue Kunden zu und kannst dich in Form dieser Kundenwerbung für unsere wertvollen Ratschläge bedanken.

Den Hass auf andere zu übertragen, ist heute denkbar einfach: Nutze das Internet und die zahlreichen Gästebücher und Foren Gleichgesinnter! Hier bieten sich alle Möglichkeiten, aus deinem langweiligen Alltagsleben auszubrechen. Verfasse Einträge, in denen du der Schickeria vorwirfst, die Stimmung in der Südkurve kaputtzumachen! Keine Angst, niemand wird dir die Wahrheit entgegenhalten. Die Mitglieder der Schickeria werden zu deinen Lügen keinerlei Stellung beziehen, da sie sich einbilden, dass Internetpräsenz kein Gradmesser für das Engagement der Fans darstellen sollte. Umso leichter wirst du es haben, deinen Hass auch auf andere zu übertragen und Bestätigung und Anerkennung zu erlangen.

Um zu vermeiden, dass andere deine Einträge auch auf dich zurückführen und somit deine wahren Beweggründe ans Licht kommen, solltest du jedoch anonym vorgehen. Überlege dir ein passendes Pseudonym und verwende keinesfalls deinen richtigen Namen! Um den Kreis der Schickeria-Gegner möglichst groß erscheinen zu lassen, solltest du das Pseudonym allerdings regelmäßig wechseln. Andere Kursteilnehmer werden auf die gleiche Weise vorgehen, somit fühlst du dich in eine große Gemeinschaft eingebettet.

Sollte das Thema „Stimmung“ dich noch nicht vollends ausfüllen, kannst du deine Themenschwerpunkte beliebig erweitern. Die Schickeria vertritt zahlreiche Positionen, gegen die du dich wenden kannst, um deinen Hass zu steigern. Erfinde Vorwürfe gegen diese Positionen, deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einige Beispiele findest du hier:

So merkwürdig es sich auch anhören mag, aber sogar das Fernbleiben der Schickeria von bestimmten Websites und das damit verbundene Ziel, den Zusammenhalt der Fans zu steigern, lässt sich bequem in einen Vorwurf umfunktionieren. Wirf den Ultras einfach vor, sie würden nicht auf „sachliche“ Kritik eingehen und ihren Weg stur und rücksichtslos weiterverfolgen, ohne auf die Meinung anderer „verdienter“ Bayern-Fans wie dich einzugehen. Dieser Vorwurf hat sich durchaus bewährt, schon heute gilt die Schickeria als durch und durch kompromißlos.

Sollte doch der Fall eintreten, dass jemand gegen deine Einträge Stellung bezieht, musst du umgehend darauf reagieren. Wirf dem Kritiker vor, dass er ein „getarntes“ Schickeria-Mitglied sei, oder besser noch, du würgst ihn mit der Bemerkung ab, dass Beiträge im Internet kontraproduktiv wären und „Kindergartenniveau“ entsprächen. Dass du selbst das Internet nutzt, wird mit der Hilfe anderer Kursteilnehmer nicht ins Gewicht fallen, schon bald wird sich der Kritiker entnervt zurückziehen, was du dann als Sieg deiner Argumentation verbuchen kannst.

Eine Gefahr besteht dennoch: Die Schickeria bietet ihren Kritikern immer wieder an, in persönlichen Gesprächen an ihre Mitglieder heranzutreten, um Gesprächsbereitschaft zu beweisen und gleichzeitig dem Grundsatz der Internetabstinenz treu zu bleiben. Jedoch solltest du diesem Angebot niemals nachkommen! Es ist ein Trick und du könntest möglicherweise erkennen, dass die Ultras im Recht sind, was das ganze Projekt in Gefahr bringt. Da sich dein Engagement für die Südkurve jedoch eh in Grenzen hält, sollte dir die Vermeidung persönlichen Kontaktes nicht allzu schwer fallen.

Eine weitere Möglichkeit, deinen Hass auszuleben, liegt in der Kritik von Protestaktionen. Zu deinem Glück haben sich die Ultras vorgenommen, die letzten Reste einer unabhängigen Fankultur in Deutschland erhalten zu wollen und gegen Kommerzialisierung und Repression zu protestieren. Dies verschafft wiederum dir die Möglichkeit, den Protest als „Selbstdarstellertum“ und „Streitsucht“ der Ultras darzustellen. Ergänzend kannst du noch vorbringen, dass etwa Streiks der Ultras dem Mannschaftserfolg schaden würden. Nur wenige werden den Widerspruch bemerken, wenn du gleichzeitig behauptest, dass die Mannschaft wegen des Liedgutes nicht auf die Anfeuerung der Schickeria angewiesen ist. Es spielt für deine Zwecke also keine Rolle, ob die Ultras singen oder nicht, schließlich kannst du sie in beiden Fällen kritisieren.

Bei Bedarf kannst du die Schickeria auch aufgrund ihres antirassistischen Einsatzes hassen lernen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du tatsächlich rechtextrem bist oder nicht, Antirassismus läßt sich auch bequem aus einer Position der „Mitte“ kritisieren. Du musst lediglich dafür sorgen, Antirassismus mit „unbeliebten“ politischen Positionen zu verknüpfen. Ein Beispiel: Verknüpfe Antirassismus mit Kommunismus, diesen dann mit Stalinismus, anschließend Stalinismus mit Diktatur und diese wiederum mit Nationalsozialismus! Wenn du es geschickt verpackst, werden die Unterschiede der einzelnen Vergleiche nur wenigen auffallen.

Wie gesagt, eine rechtsextreme Einstellung ist nicht unbedingt notwendig, sie kann dir aber in gewissen Personenkreisen der Fanszene Tür und Tor öffnen, welche deine politische Gesinnung sowie deinen Hass auf die Schickeria zu würdigen wissen. Es empfiehlt sich aber, die antirassistische Einstellung der Schickeria aus einer scheinbar „unpolitischen“ Position anzugreifen: Unterstelle den Ultras einfach, sie würden Politik in die Kurve tragen. Dass der antirassistische Grundsatz dazu dient, bereits vorhandene Politik in Form rechter Tendenzen in der Fanszene zu bekämpfen, kann getrost vernachlässigt werden.

Die sind nur wenige Anregungen dafür, deinen Hass gegen die Ultras zu wecken und zum Tragen zu bringen. Sollte es dir gelingen, diesen Hass eines Tages wirklich ausleben zu können, wird sich dir eine völlig neue Welt auftun – eine Welt voller Spannung und Aufregung, packend wie ein Thriller voller Lügen und Intrigen, und du bist mittendrin. Du wirst dich zum ersten Mal in deinem Leben für etwas einsetzen, oder besser gesagt, gegen etwas.

Möglicherweise wird dir dein Gewissen zu Beginn dieses Kurses leichte Schwierigkeiten bereiten… Höre nicht darauf und ertränke die Gewissensbisse in Alkohol!
Mit zunehmender Dauer werden die moralischen Skrupel zurückgehen, erfolgreiche Kursteilnehmer können sich heute nicht mehr daran erinnern, jemals ein Gewissen gehabt zu haben, was uns überaus stolz macht. Schließlich kommt es nur darauf an, deinem Dasein einen Sinn zu geben…

In diesem Sinne: Scheiß Schickeria!

Erschienen im Südkurvenbladdl in der Saison 06/07