Archiv für Januar 2010

Ausgesperrt – Wie Stadionverbot das Leben verändert!

Ein magischer Gedanke
Der eine oder andere erkennt sich in diesem Text vielleicht wieder, dennoch bleibt es ein Einblick in die persönliche Gedankenwelt eines Ausgesperrten, dessen Vereinsfarben keine Rolle spielen sollten. Die einzelnen Schicksale unterscheiden sich voneinander, aber das Gefühl ist sicherlich überall gleich.

Es liegt aber wohl genau darin, dass die summierten individuellen Geschichten diese bemerkenswerte Solidarität ausmachen, die einem die Hand reicht, wenn man zu ertrinken droht.

Ich habe Stadionverbot. Bis zum 30.06.2010 darf ich bundesweit kein einziges Stadion betreten. Wie ich dieses Datum hasse. Mein Verein, meine Hingabe, mein Leben wird mir für Insgesamt drei ein halb Jahre auf einer Weise verwehrt bleiben, die ich über Jahre angefangen habe zu lieben.

Rückblick – Februar 2007: Es klingelt an der Tür. Ich laufe ganz normal, ohne jeglichen Hintergrundgedanken zur Tür. Es ist die Post. In einem gewohnt freundlichen Ton begegnet mir die Postbotin „Hallo, einmal hier bitte unterschreiben.“ und drückt mir einen Umschlag in die Hand. Ein Blick auf den Absender und spätestens jetzt habe ich kapiert, worum es geht. Fassungslos, fast perplex kritzle ich meinen Namen irgendwo hin, ist mir doch jetzt bewusst, was für Zeilen ich gleich lesen werde. Ich mache den Brief auf und traue meinen Augen nicht. Bundesweites Stadionverbot für die nächsten 3 ½ Jahre, das kann nicht sein! Geschockt von dieser Nachricht, von diesen verhassten und unerwarteten Zeilen suche ich Ablenkung, die ich aber nicht fand. Es lag wohl in der Tragik des Tages, den es sollte noch schlimmer kommen…

Als mein Vater abends nach Hause kam wurde ich mit der zweiten Hiobsbotschaft konfrontiert. Er hat mir mitgeteilt, dass sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert hat… Er hat Krebs.

Wie von einem Blitz getroffen versank ich in das tiefste Loch vollster Depression und Trauer. Ich habe noch nie so einen schmerzvollen Tag zuvor erlebt, mit zwei Nachrichten, die mein Leben verändern und prägen sollten.

Nun ist über ein Jahr vergangen, mein Vater hat den Kampf gewonnen, ich bin dabei meinen nicht zu verlieren. Es lassen sich wenige Parallelen zwischen den Kampf gegen den Krebs und dem ideologischen Kampf eines Ultras ziehen, dennoch vermag ich diesen wenigen eine große Bedeutung zuzusprechen. Durch meinen Vater und seine Art zu kämpfen habe ich gelernt, was es bedeutet, an sich zu glauben und niemals aufzustecken – auch in den vermeintlich hoffnungslosesten Momenten des Lebens.
Meine anfängliche Reaktion der Sprachlosigkeit und Resignation wandelte sich allmählich in eine gemischte Gefühlswelt um, Trauer und Wut auf der einen, Mut und Hoffnung auf der anderen Seite. Trauer über den Verlust des Essenziellen eines Ultras, nämlich im Stadion mit seinen Freunden die Farben seines Vereins ehrwürdig zu repräsentieren.

Singen, hüpfen, klatschen – einfach seine Mannschaft anfeuern und mit seinen Freunden gemeinsam die Kurve zum Leben erwecken, das ist für mich das Magischste und Unersetzbarste. Besonders in kleineren Gruppen sind Verluste kaum zu verkraften und deutlicher zu spüren, bedeuet es nicht nur ein Dezimieren der Anzahl der Gruppenmitglieder im Stadion, sondern eben auch eine Schwächung der mentalen Gruppenstärke als solche.
Umso tragischer, wenn gerade dem Trommler dieses Schicksal widerfährt. Schnell verwandelt sich die Abwesenheit im Stadion zu einer Hilflosigkeit in der Gruppe, muss man jetzt den Posten des Trommlers neu besetzen und das ist bei weitem nicht einfach. Es braucht sehr viel Zeit und Geduld, bis die Gruppe mit dem Taktgeber und andersherum harmoniert und sie sich quasi „blind“ verstehen. Für die Gruppe, für die Kurve zu trommeln bedeutet viel Verantwortung zu übernehmen und diese gezwungenermaßen zu übertragen ist ein langer und harter Prozess.
Aber neben Trauer über die beschissene Gesamtsituation, hat auch Wut einen großen Anteil in meinem Gefühlschaos.
Wut über den gemeinsamen Feind, der uns immer das Leben zur Hölle macht – Repression, Willkür aber auch Vereinspolitik. Ich denke jeder weiß, wovon ich spreche. Wir erleben ständig die pauschale Kriminalisierung, sei es seitens des Staates oder der Medien. Kriminalisierung und Pauschalisierungen in Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen ist leider schon trauriger Alltag.

Als SVler kriegt man die ganze Repressionswucht des Staates zu spüren. Angefangen von Ingewahrsamnahmen bei Auswärtsfahrten bis hin zu Ausreise- und Städteverboten. Die Einschränkungen der Freiheit kennen keine Grenzen, schon gar nicht beim Fußball. Es reicht lediglich diese Erkennungsdienstliche Behandlung, wo einem die Fingerabdrücke genommen, Fotos aus jedem Blickwinkel geschossen und zum Teil intime Fragen nach körperlichen Merkmalen gestellt werden. In Extremfällen kommt es sogar zu DNA-Tests. Nichts bleibt erspart…

ein lächerlicher Vorwurf reicht, dass der Staat das recht hat, dir etwas so Intimes und Persönliches wie beispielsweise der Fingerabdruck zu rauben. „Wenn man nichts zu verbergen hat sollte das einen auch nicht stören.“ – dieses „Argument“ hört man oft von der Gegenseite. Denen ist zu sagen, dass sie gerne freiwillig und reinen Gewissens einfach mal ihre Fingerabdrücke abgegeben können. Ich würde zu gern wissen, wie sie sich danach fühlen und ich wette es wird identisch sein, mit den Gefühlen jedes anderen. Ein verdammt mieses Gefühl, ein Gefühl des Verlusts der menschlichen Anonymität, die paradoxerweise für menschenwürdiges Leben in unserer schier kontrollierten Gesellschaft unverzichtbar und fast unerreichbar scheint. Für ein bisschen Pseudosicherheit wird alles überwacht, jeder kontrolliert und das alles auf Kosten unseres Rechts auf persönliche Entfaltung und individueller Freiheit. Aber auch im Alltag abseits des Fußballs erlebe ich eine ständige Konfrontation mit diesem unangenehmen, beschissenen Thema.

Man spürt nicht nur, dass einem lediglich der Stadionbesuch verwehrt wird, sondern vielmehr, wie weit einen diese Situation ständig verfolgt. Man wird permanent damit konfrontiert und ständig beeinflusst und kann sich nie richtig davon losreißen. Ich habe manchmal echt das Gefühl, das SV verfolgt mich. Rechtfertigung gegenüber Familienangehören, Freunden und Bekannten bis hin zu Arbeitskollegen oder seinem Chef, den Eltern seiner Freundin. Von jedem wird es aufgegriffen. „Was du hast Stadionverbot? Bis 2010?! Was hast du denn gemacht?“ heißt es seitens des Schulfreunds oder Arbeitskollegen und es dauert wirklich nicht lange und man ist der „Fußballasi und Hooligan“.

Wobei man diesen oberflächlich denkenden Menschen keinen Vorwurf machen kann. Schließlich weiß jeder von uns, wie schwierig bzw. unmöglich es ist, seine Mentalität Außenstehenden zu erklären. Lässt man diesen Versuch wiederum aus, wird man auf Dauer auch nichts dazu gewinnen und Vorurteile werden nie aus der Welt geschaffen werden. wie dem auch sei, egal was Leute denken, mir ist es ehrlich gesagt auch ziemlich egal, zumal ich es nicht mehr ertragen kann mich ständig vor irgendwelchen Leuten rechtfertigen zu müssen, warum ich nicht ins Stadion darf, was „Ultras“ denn seien, warum man denen denn überhaupt angehöre und warum Fußball so wichtig sein kann usw. … – sie würden es wahrscheinlich eh nie verstehen.

Sie würden auch nie verstehen, was es für einen Stellenwert hat, wenn Spruchbänder einem gewidmet sind, wenn die Sektionsfahne hängt oder wenn „Freiheit für die Ausgesperrten“ gerufen wird. Die Leute schmoren draußen frustriert vor den Stadien, manchmal hört man aber die teilweise lauten und deutlich zu erkennenden Gesänge der Kurve, man freut sich und singt in Gedanken mit, aber irgendwie ist es eine melancholische Freude, wissen, dass man so nah aber doch so fern von seiner Leidenschaft und Hingabe ist.

Da wirken Sprüche wie „durchhalten!“ oder „niemals aufgeben!“ manchmal wie ausgelutschte 0815-Phrasen mit Aufmunterungs-Touch an andere und an sich selbst. Und trotzdem, sie haben Bestand.
Gerechte Verfahren bergen die minimale Hoffnung auf einen Freispruch, vereinzelte interne Regelungen zwischen Vereinen und Kurven, minimale Änderungen in den Stadionverbotsrichtlinien, wie erst kürzlich beschlossen, sind durchaus erfreuliche Ereignisse und Lichtblicke in schier dunklen Zeiten.

Doch bevor sich aber wirklich etwas für den ein oder anderen ändert, holt einen die erbarmungslose Wirklichkeit ein und man steht oft der Verzweiflung sehr nah.

Und gerade diese harte Zeit wäre ohne die Solidaritätsbekundungen und persönliche Mutzusprechungen der Gruppe unerträglich. Es ist so wertvoll und nicht in Worten auszudrücken, wie dankbar man sich fühlt, wenn man weiß, dass es Menschen gibt, denen man wirklich etwas bedeutet. Sie sind für einen da, sie richten und fangen einen auf, wenn man zu fallen droht. Bevor ich Stadionverbot hatte, wusste ich nicht, was für eine Wirkung ein vermeintlich „schlichtes“ Spruchband wie „Solidarität mit den Ausgesperrten“ oder das Hängen der Sektion SV – Fahne haben kann.
Eine Fahne als Symbol der geistigen Anwesenheit. Für manche unvorstellbar, aber es ist einer der wundervollsten Art und Weisen Mut zugesprochen zu bekommen und Verbundenheit und Brüderlichkeit gezeigt zu bekommen.

Als Ultra ist man ein emotionsvoller Mensch. Fanatismus heißt sich zu freuen, aber auch zu trauern wie kein anderer. Jeder von uns sucht seine individuelle Freiheit im Ausleben seiner Fankultur. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, überkommt einen das Gefühl der Verzweiflung. Ich vermisse einfach dieses Gefühl eine heisere Stimme zu haben, weil man seine Mannschaft bis zum Erbrechen angefeuert hat, ich vermisse dieses Gefühl sich einzuhaken und mit seinen Leuten im Rhythmus zu hüpfen, mit Ihnen zu singen und sich mit ihnen über Sieg zu freuen und nach Niederlagen zu trauern – einfach für sie zu trommeln.
Umso überwältigender und unbeschreiblicher unbeschreiblicher ist das Gefühl, wenn ich draußen vor den Stadiontoren stehe und nach dem Spiel merke, wie groß die gegenseitige Freude über das Wiedersehen ist, obwohl man „nur“ 90 Minuten – gefühlt eine halbe Ewigkeit – voneinander getrennt war.

Ich fühle mich aufgefangen von den Menschen, die mir so viel bedeuten. Sie retten mich vor dem freien Fall und dafür bin ich ihnen endlos dankbar. Sie geben mir Mut die harte Zeit zu überstehen und sie geben mir die Zuversicht, dass es alles irgendwann ein Ende hat.
Vielleicht ist für manche der Text zu emotional, zu ehrlich oder vielleicht auch einfach übertrieben. Für mich ist es schlichtweg der Ausdruck meiner persönlichen Gemütslage und eben keine Dramatisierung oder irgendein Emo-Geschwafel.

Für mich liegt in der Ehrlichkeit die Kunst des Ultra-Lebens und es ist ein Symbol der persönlichen Stärke, eben auch dann seine Gefühle preis zugeben, wenn es vermeintliche Schwäche und Verwundbarkeit bedeuten kann.

Egal wie lange wir Schmerz erleiden müssen, wir kommen wieder. „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“ Ohne wirklich die Wahl gehabt zu haben habe ich den weg der Erfahrung gemacht und die Bitterkeit von Konfuzius´ Worten zu spüren bekommen. Aber genau diese Erfahrung, die ich und viele andere durchmachen, wird uns später die nötige Reife geben, die wir brauchen werden, um für immer zu überleben. Wir sind Ultras, weil wir unseren Verein auf besondere Art lieben, weil wir ihn vergöttern und ihn als etwas Heiliges betrachten, was es immer zu schützen und zu schätzen gilt.

Ich lerne mit der Situation umzugehen und weiß, dass ich mich dem Kampf gegen die Zeit gestellt habe und nie kapitulieren werde. Keiner von uns wird resignieren – dafür ist die Vorstellung wieder in der Kurve zu stehen einfach zu magisch.

entnommen aus dem Blickfang Ultrà Nr. 6

In der Stadt gesehen…

Heute mal wieder was für’s Auge. Künstler sind uns unbekannt. Nachfragen somit zwecklos

Solidarität

Allein machen sie dich ein! Alleine kannst Du Dich nicht wehren, wenn sie Dich aus dem Block holen, Dir Stadionverbot geben oder Dich sogar einsperren. Wenn Du in der Datei Gewalttäter Sport erfasst und kriminalisiert wirst und plötzlich nicht mehr ausreisen darfst oder in der Arbeit Besuch von der Polizei bekommst, die Deinen Kollegen gleich erzählt, Du wärst ein Hooligan. So etwas gibt es doch gar nicht, der wird schon was gemacht haben und mir wird so etwas ganz bestimmt nicht passieren. Wirklich? Wir haben das auch gedacht und werden immer wieder aufs Neue überrascht, was alles noch möglich ist. Und wir können unzählige Geschichten davon erzählen. Trotzdem bekommt man oft zu hören: „Und was geht mich das an?“ Nichts, wenn Du darauf hoffst, dass es Dich selber nicht trifft. Nichts, wenn Dich nicht interessiert, was mit den Leuten, die mit Dir in der Kurve stehen, passiert. Nichts, wenn Du Dir denkst, die Betroffenen werden schon selber Schuld sein. Denn genau hier geht die Taktik der Repression auf. Treffen wird es immer nur den Einzelnen, aber die Drohkulisse ist für alle aufgebaut. Und jeder denkt sich, die Polizei wird schon Recht haben. Jeden kann es jederzeit treffen, egal wann und egal ob begründet oder nicht. Auch Dich. Und dann werden die anderen sagen: „Und was geht mich das an?“ Und dann stehst Du alleine da und keiner wird Dir helfen, keiner wird Dir mehr glauben. Denn „er wird schon was gemacht haben.“

Wir möchten noch mal klar stellen, dass es hier nicht darum geht, Straftaten zu rechtfertigen. Es geht aber um die Verhältnismäßigkeit. Wir sind keine Mörder, Bankräuber oder Vergewaltiger. Genauso werden wir aber behandelt. Auch die Grundannahme, jeder Fußballfan ist ein potentieller Verbrecher und deshalb von Anfang an so zu behandeln BEVOR er überhaupt etwas anstellen könnte, ist mit Grundsätzen eines Rechtstaates nicht zu vereinbaren. Doch solange niemand den Mund aufmacht und den Betroffenen hilft, wird sich an dieser Praxis nichts ändern. Solange werden sie einzelne isolieren, kriminalisieren und schikanieren können.

Helfen würde schon, die Beamten zu fragen, was und warum sie da machen, wenn sie wieder einen aus der Kurve „rausziehen“, und nicht wegzuschauen.

Helfen würde schon, sich selber über die Mechanismen der Repression, über Stadionverbote und Datei „Gewalttäter Sport“ zu informieren und das an andere in seinem Umfeld weiterzugeben.

Helfen würde schon, sich über das Schicksal der Betroffenen zu informieren und diesen seine Solidarität (wie auch immer) mitzuteilen.

ÖFFENTLICHKEIT und SOLIDARITÄT helfen nicht nur den Betroffenen, genau das ist es auch, was die Verantwortlichen dieser Praxis fürchten.

Du glaubst immer noch, dass das Ganze Dich nichts angeht, eigentlich ja eh nur die „Ultras“ betrifft und die Dir eh schon immer suspekt waren? Schön, aber wenn es eines Tages dann doch zufällig Dich treffen wird, werden wir trotzdem da sein und versuchen zu helfen. Denn, allein machen sie dich ein…

Kategorie M und Konsorten

Wer in letzter Zeit mal mit offenen Augen um das Stadion gelaufen ist, der hat wohl auch schon die dubiosen Verkaufsstände bemerkt, an denen der „Fan“ sein Geld loswerden soll. Nix neues, sagt ihr? In letzter Zeit findet man dort aber immer mehr Artikel, welche ganz bewusst an Material aus der Kurve angelehnt sind. So gibt es beispielsweise zahlreiche T-Shirts und Schals auf denen das Münchner Kindl in ähnlicher Form zu sehen ist, wie es von unserer Gruppe verwendet wird. Als ob das nicht schon genug wäre, geschieht das natürlich auch noch Reihe an Reihe mit anderen Artikeln, welche völlig frei von Sinn und Geschmack sind. Aber das Problem daran ist nicht nur, dass diese Sachen meistens einfach nur scheiße aussehen, sondern viel mehr jenes, dass auf Kosten der aktiven Fans und damit der Kurve samt ihrer Symbole versucht wird, sich ein goldenes Näschen zu verdienen. Viel übler wird einem bei diesen Gedanken noch, wenn man bedenkt, dass auch Nürnberger und Blaue ihre Finger in diesen schmutzigen Geschäften haben. Der Großteil der Artikel wird nämlich in Nürnberg hergestellt und ein Blauer betreibt einen Laden am Ostbahnhof in München, wo die Sachen auch neben den Spieltagen vertrieben werden. Dies sollte eigentlich schon Grund genug sein, seine Finger von diesen Zeug zu lassen. Ein weiter Grund dies zu tun, ist die Tatsache, dass viele Sachen auch bei anderen Vereinen 1:1 oder in leicht abgewandelter Form verkauft werden. So existiert z.B. neben der Marke „Kategorie M“(München) zeitgleich eine „Kategorie N“(Nürnberg). Ist doch schon ziemlich paradox, oder? Damit haben diese Sachen schon null Idendität und absolut nix in unserer Kurve verloren. Also nichts als pure Geschäftemacherei! Umso unverständlicher erscheint uns daher, dass sich in letzter Zeit dennoch immer mehr Leute mit diesem Schund eindecken. Gebt euer Geld doch lieber bei den Fanorganisationen aus der Kurve aus. Damit zeigt ihr den Profithaien den kalten Rücken und ihr unterstützt eure Kurve. Denn Choreographien und andere Aktivitäten finanzieren sich auch nicht von alleine. Das ist im Endeffekt doch viel cooler und nützt uns allen! Also verzichtet am besten in Zukunft einfach auf die Geschäftemacherei von Leuten, die keine Ahnung haben. Übrigens besteht auch ab und an die Möglichkeit am Streetwork-Bus etwas zu bekommen, den ihr vor den Spielen immer am Busparkplatz an der Esplanade findet. Hier kann jeder Bayernfan natürlich auch einfach so vorbei schauen und bei einem Getränk ein bisschen ins Gespräch kommen. Also, schau vorbei!

Videos aus Ägypten

Nachdem wir vor längerer Zeit mal ein paar Videos aus Israel hier im Blog hatten, wollen wir euch zum neuen Jahr mal zeigen, was im Nachbarland Ägypten beim Fußball so los ist.

Videos sind alle von al-Ahly, dem größten Verein des Landes.

Auswärtsspiel bei Ismailia


Auswärtsspiel bei al-Masry in Port Sa‘id, während des Spiels kommt es zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Um die Fans von al-Ahly auch nochmal singen zu hören, hier noch zwei Aufnahmen vom Basketball