10 Jahre „unten stehen“


Heute vor 10 Jahren versammelte sich erstmals ein kleines Häufchen im unteren Bereich der Südkurve, welches sich das langfristige Ziel gesetzt hatte im Olympiastadion einen Tifo orientiert am italienischen Vorbild zu etablieren.
Die Idee sich unten in der Kurve zu sammeln, entstand aus einer Internet-Diskussion zum Thema Stimmung in einem Forum, in dem sonst mehr querfeldein gehetzt und gepöbelt wurde, als das etwas Konstruktives zustande kam. Einen Beitrag zur Diskussion, die damals dem Projekt T-Block vorausging, gibt es hier nochmal zum Nachlesen. Angesichts seiner Detailliertheit dürfte er aus heutiger Perspektive vielleicht auch manchem ein kleines Schmunzeln aufs Gesicht zaubern.

DISKUSSIONSAUFRUF
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die Organisation der Supportwilligen in der Südkurve betreffend

Diese neue Ausgabe von „Krieg und Frieden“ ist nur für Bayernfans interessant, für die meisten anderen ist es nicht lesenswert und sie werden sich langweilen. Wir haben Euch gewarnt: Gebt uns nicht die Schuld für Euere verschwendete Zeit!

Bevor Ihr weiterlest, bitten wir Euch noch einmal auf unserer Homepage alles zum Thema Ultradurchzulesen und es Euch durch den Kopf gehen zu lassen. Wie Ihr dazu steht ist ja dann Euere Sache – nur macht Euch bitte Gedanken! Beachtet noch, daß es sich bei den diversen
Ausführungen um Erklärungen des Ideals und vor allem des Originals handelt, die für unsere Verhältnisse sicher mittelfristig(vielleicht auch für immer) unerreichbar bleiben. Nur wenn man über etwas diskutiert, sollte man auch über das diskutieren, was es wirklich ist, und nicht schlechte oder peinliche Beispiele dazu benutzen, etwas kaputtzureden! Benutzt den Begriff „Ultra“ bitte wieder ehrenvoll oder zumindest neutral und schmeißt dumme Vorurteile über Bord – außer natürlich Ihr seid wirklich gegen Ultras, sprich auch gegen die in den anderen Ländern, bzw. vom Grundsatz her gegen diese Bewegung, denn dann ist es wenigstens eine ernstzunehmende
Meinung! Danke.

In den letzten Wochen kam es noch auf unserer alten Homepage zu diversen heftigen und im Ansatz auch produktiven Diskussionen, die sich um Förderung der Stimmung in der Kurve bzw. das Zusammenschweißen eines Supporthaufens und dessen Aufenthaltsort drehten. Man kann wohl mit Recht behaupten, das sich damals überraschend viele interessiert zeigten, was ja zunächst mal, unabhängig von der Meinung die jemand vertritt, erfreulich ist. Daß ein so großes Interesse besteht, zeigt in jedem Fall, das die jetzige Situation schlecht ist und viele mit ihr nicht zufriedensind, denn sonst bestünde ja kein Anlaß zu Diskussionen. Das die Diskutierenden eigentlich ein weites Spektrum repräsentierten, sprich nicht alle aus der genau gleichen Ecke kamen war ebenfalls positiv.

Das Niveau dieser Diskussion verflachte allerdings häufig und bald war man nur noch auf die primitive Frage „Alle nach unten“ oder „Alle nach oben“ reduziert. Eine reine Reduzierung auf den Standort hilft allerdings niemandem weiter, denn unvorbereitet in ein Abenteuer „unten“ zu gehen, wäre wohl zwangsläufig mit einem erneuten Scheitern verbunden. Mit der gleichen Art und Einstellung wie oben einfach nur nach unten, nach links oder nach rechts oder wo auch immer hinzugehen bringt gar nichts!

Was eine mögliche solche Vorbereitung betrifft, dazu soll unser folgender Vorschlag dienen. Es ist unser Vorschlag, es ist ein(!) möglicher Vorschlag, und wir erheben keinen Anspruch darauf(wie sollten wir auch?), daß dieser exakt so umgesetzt wird bzw. überhaupt in der Form umsetzbar ist. Da wir ja weit davon entfernt sind perfekt zu sein, sind wir für sinnvolle Verbesserungsvorschläge sehr dankbar. Auch ein grundsätzlich anderer Ansatz ist denkbar, er wird dann zwar höchst wahrscheinlich nicht unsere Zustimmung finden, aber auch wir können ja nicht davon ausgehen, daß gerade ein Vorschlag, der von uns kommt, nur das Ja und Amen der Leute findet. Wir denken aber, das es erstens schon ein Vorschlag mit Substanz ist und er zweitens zumindest in etwa, doch für eine größere Masse an Leuten, vor allem der Jüngeren, spricht!

Bevor der eigentlich Vorschlag folgt, gilt es vielleicht noch einige Kleinigkeiten zu erklären:

SUPPORTSTIL:
Grob und vereinfacht gesagt gibt es zwei grundsätzliche Anfeuerungsstile: Der momentan meistens praktizierte ist ins Extrem getrieben, eigentlich der Stil der Anfeuerung an einem Jugendplatz. Es handelt sich im Grunde genommen um Anweisungen, wie „Kämpfen!“, „Lauf!“, „Flank doch!“, „Gib ab!“, „Der nächste geht schon!“, „Auf geht’s Jungs!“ – um ungestümes, wildes Reinrufen, auch der primitive Ruf des Vereins- oder Stadtnamens gehört eigentlich dazu. Man will durch sein Schreien direkten Einfluß auf einen oder mehrere Spieler in einer ganz bestimmten Situation ausüben. Abgesehen davon, daß schon Jugendspieler von ihrem Trainer gesagt bekommen, nicht auf Zurufe von außen, sondern wenn dann auf ihn zu hören, ist doch sehr fraglich, ob ein Fußballprofi, zumal einer beim FCB, so etwas wahrnimmt bzw. dies einen wie auch immer gearteten Effekt auf ihn ausübt. Warum macht man sich also diese Mühe: Meistens ist es
wohl der simple Ausbruch der Emotionen, ansonsten eher Illusion oder irgendeine Form der Hoffnung.

Bei dem anderen Stil der Anfeuerung, muß natürlich gesagt werden, daß er an einem Ort wie einem Jugendplatz weder praktikabel noch angebracht wäre. Hier geht man nicht mehr nur vom Sport an sich oder dem Fußball aus, hier braucht es ein soziales Phänomen als Grundlage, aufgrund dessen der Sport quasi zu einem religiösen Ereignis heraufbeschworen wird. Ähnlich wie in einer Gemeinde, dort tritt das gefeierte Ereignis ja nicht mal sichtbar zutage, treffen sich die Anhänger gleichen Glaubens und zelebrieren und manifestieren z.B. mit Chorälen ihre Gemeinschaft und ihren Glauben. Gleiches gilt im Endeffekt auch für Fans – Spieltag ist Gottesdienst. Dem Gott wird auf jeden Fall gehuldigt, das der Verlauf des Ereignisses natürlich ebenfalls Einfluß nimmt ist unbestritten. Diese Form der Huldigung findet man auf den Tribünen des Südens. Die Gemeinde feiert ihre eigene Messe. Man sieht mystisch anmutende Nebelschwaden, teilweise das Leuchten bengalischen Feuers, darin oder dahinter ein Fahnenmeer, eine wogende Masse entfesselter und enthemmter Menschen, Leute in Ekstase, und zwar nicht in gespielter, sondern in wirklicher. Dazu kommen die unglaublichen, teilweise monotonen und langen Choräle die diese Gemeinde wie in religiösem Wahn, entschlossen und sangesfroh vor sich hinschmettert. Es hat wenig mit einer direkten Beeinflussung eines Spielers zu tun, man steigert sich, auch durch die Monotonie und verschiedene „Ohrwürmer“, in einen Dauersupport hinein, von dem man wie von einer Droge nicht genug bekommen kann. Die grundsätzliche Bereitschaft anzufeuern ist nun schon mal fast über die komplette Spielzeit gegeben. Natürlich kann man dazwischen auch schon mal direkte Anfeuerung einfließen lassen, warum nicht? Außerdem reicht alleine schon die oft praktizierte Änderung der Lautstärke, etwa bei einem Eckball oder einer Drangperiode, aus um einen riesigen Selbstvertrauens – und Entschlossenheitsschub zu vermitteln! Die Beeinflussung der Sportler findet aber auch noch anders statt, sofern diese sie überhaupt an sich heranlassen wollen, und zwar auf einem „Umweg“. Der Spieler nimmt wahr, Teil diese Phänomens zu sein, psychologisch betrachtet er sich vielleicht sogar als den Auslöser dieser Massenhysterie, im ganz extremen Fall muß er sich vorkommen wie Gott, der persönlich in einen vollbesetzten Dom einlaufen würde. Er weiß, daß wenn er etwas entscheidendes macht oder gar in einem wichtigen Spiel das entscheidende Tor schießt, er die Macht hat dort auf den Tribünen beginnend, die Welt untergehen zu lassen, eine riesige Flutwelle an Emotionen auszulösen, die alles mitreißt und einen völlig verrückt macht! Einen
Abzockerprofi erreicht man eh nicht, für einen Spieler, der sentimental genug ist diese Gefühle aufzunehmen, entsteht aber eine ungeheuere Motivation, alles zu tun, daß auch er diesen Kick erlebt und er hat zudem die Gewißheit, daß da draußen etwas mächtiges und zugleich auch vertrautes ist, was bereit ist ihm und seiner Mannschaft in die Hölle zu folgen, wenn es sein muß. Die geschilderten Beispiele, sind natürlich ins völlige extrem gesteigert, aber es ging ja nur darum die Grundsätze aufzuzeigen und klarzumachen, daß es im Prinzip schwachsinnig ist, über bestimmte Supports zu sagen, des is ja nur „Lala und Allez, was soll das eigentlich?“. Das so etwas wie im zweiten Ansatz beschrieben, wahrscheinlich in Deutschland und mit Sicherheit im Oly und mit unserem Potential an Leuten völlig unmöglich ist, braucht bitte keiner erwähnen. Unser Wunsch wäre es selbstverständlich die Anfeuerung mehr in Richtung Dauersupport und gemeinsame Feier hin auszurichten, bzw. sich ins Anfeuern regelrecht hineinzusteigern, wobei dann natürlich auch alle alten Anfeuerungen und Lieder miteinfließen sollten! Manche Lieder werden erst richtig geil, wenn man schon länger als eine Minute oder so singt und der Ohrwurm richtig im Hirn angekommen ist. Die Emotionalisierung dadurch ist beachtlich – man reagiert auch auf Aktionen im Spiel gleich ganz anders, Monaco ist da sicher ein gutes Beispiel! Anfeuerung und Gesang sind doch kein Mittel zum Zweck, kein Opfer, das einem abverlangt wird, nicht etwas, das man eigentlich gar nicht freiwillig will, sich aber aus irgendeinem Grund dazu verpflichtet fühlt. Wenn es Spaß macht, und die Leute auch richtig singen und abgehen wollen, ist es der Sache doch nur dienlich!

RIVALITÄT & VERGLEICH UNTER FANS
Warum machen die aktiven Fans sichtbare Aktionen? Klar teilweise als Ehrerbietung an den eigenen Verein, teilweise als Geschenk an bestimmte Spieler oder andere Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben. Aber genauso auch um den Gegner lächerlich zu machen, zu provozieren oder um sich selbst als Gemeinschaft positiv darzustellen. Natürlich interessiert dieMehrheit der aktiven Fans auch der Vergleich mit eben solchen Fans von anderen Vereinen, man will besser sein, keine Frage. Das ist nichts schlimmes, sondern liegt im Gegensatz dazu sogar in der menschlichen(männlichen?) Natur verankert. Daß es gerade bei Jugendlichen verstärkt auftritt, braucht man wohl nicht zu erwähnen. Ein Mensch der sich nicht vergleicht oder in Konkurrenz zu anderen steht, ist entweder ein Eremit, a bisserl sonderbar, oder er leugnet es einfach nur! Trotzdem kann man natürlich der Auffassung sein: „Mein Ansehen bei anderen interessiert mich nicht, der Vergleich mit ihnen schon gleich gar nicht!“. Das ist zwar sonderbar, aber man muß es akzeptieren und auch tolerieren. Umgekehrt findet allerdings oft eine üble Verunglimpfung statt. Wir möchten jemanden der so empfindet doch herzlich bitten, zu akzeptieren, daß manche Personen noch mehr interessiert als ihn, aber das was ihn interessiert diese genausoviel. Die ständige Unterstellung bestimmte Leute würde nur dieser Vergleich interessieren und sonst nix, ist erstens dumm und zweitens unverschämt! Es handelt sich einfach nur um ein MEHRinteresse! Eigentlich ganz einfach, oder? Nur weil man etwas selber nicht nachvollziehen kann, anderen sozusagen unmittelbar eine „bösartige“ Motivation zu unterstellen ist jedenfalls nicht hinnehmbar. Genau sowenig wie die Unterstellung, Leute, denen der Dauersupport extremen Spaß macht, würden die nötige, dem Fußball angemessene Ernsthaftigkeit vermissen lassen.

SELBSTDARSTELLUNG
Bei jedem Vorschlag nach unten zu gehen hört man wieder das selbe abwertende „Aha – zwecks der Selbstdarstellerei!“. Dies kann man ja auch zugeben: Natürlich auch gerade wegen der Selbstdarstellung! Nur ob diese dann positiv oder abwertend zu bewerten ist, muß doch
differenziert betrachtet werden. Wenn ein engagierter Haufen sich, durchaus auch gruppenübergreifend, als Gemeinschaft, als harter Kern des Vereins, nach außen hin sichtbar positiv darstellen will, und dadurch auch der Kurve, oder zumindest einem zentralen Teil davon, ein
schöneres Bild verleiht, ist das doch nix negatives, sondern absolut das Gegenteil! Eine gute Kurve oder ein guter Haufen, MUSS auch eine Show abziehen! Ein einzelner, oder eine kleine Gruppe, die sozusagen von sich gibt: „Hey wir sinds! Verpisst Euch! Wir schaffen an was gemacht wird!“ und sich dazu noch lächerlich aufführt nur um von allen wahrgenommen zu werden, das ist negativ! Nur will das von UNS sicher niemand!

Ganz nebenbei bemerkt noch: Unser Wunschtraum wäre es ja, das (fast) alle so wären, und nein, wir unterstellen nicht, das dann alle MMs sein müssten oder wir diese Masse anführen wollten, ganz im Gegenteil. Vielen von uns wäre wohl nix lieber als wenn es einen funktionierenden 1000 Mann Ultramob gäbe, in dem man vielleicht nichts zu sagen hätte, sondern einfach nur mitabgehen würde und man auch betreffs des eigenen Namens(MM) weniger wahrgenommen würde. Das Problem ist eigentlich eher, das es diesen nicht gibt – teilweise fallen wir ja nur auf, weil sonst gar nix geht! Wir reißen uns auch nicht darum solche Aufrufe zu machen, damit wir schön im Mittelpunkt stehen, denn eigentlich hätten wir besseres zu tun – nur geht uns halt zu viel auf die Nerven und irgendwas muß ja passieren! Wenn aber alle so wären – wo wäre dann bitte unsere eigene Selbstdarstellung? Na, den Haken kapiert? Eure Logik beißt sich in dem Punkt!

VORSCHLAG
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zur Schaffung eines Ultra – Supporters – Blocks im Bereich der unteren 10 (–15) Reihen des MITTLEREN Südkurvenblocks
Aussehen könnte das ganze dann, rein hypothetisch(mit einer unbestimmten Zahl an anheizen und einer garantierten Zahl von 4, 5 Trommlern; das folgende klingt jetzt alles sehr straff, in der Realität würde sich der kreative Freiraum dann schon ergeben, nur kann man so was schlecht aufschreiben/-zeichnen!), etwa so:

Vielen Dank für Eueren Applaus und das Lachen – na ja, es gibt wohl bessere Zeichner… *g* Der MITTLERE Block bietet sich vor allem wegen zwei Dingen an. Erstens ist dort genügend Platz für die Installation eines solchen Blocks. Es können also auch noch spät Leute die vor der Kurve labern dazustoßen. Zweitens ergibt sich bei der Draufsicht auf die SK von vorne ein symmetrisches Bild. Es ist das Herz der Kurve.

- in Reihe 1 selbst und dem davor liegenden Freiraum, sollte eigentlich außer vielleicht Leuten mit Drogenparas, die wie geistesgestört irgendwelche Fahnen schwingen, niemand stehen, da man durch unseren beschissenen Zaun und die Distanz zum Spielfeld überhaupt
gar nix mehr sieht. Das ist ja erstens nicht Sinn der Sache und macht zweitens auch keinen guten Eindruck auf potentielle Sympathisanten. Zudem steht dann alles dichtgedrängt auf einem wirren Haufen und es kommt eher nur zu dem altbekannten „Möchtegern – Spaß – Pogen“, bei dem komischerweise im Gegensatz zu früheren Pogos nicht mehr psychopathisch weiter geschrien wird, sondern die Leute das Maul halten und somit der Pogo den Support zerstört, was nicht passieren sollte. Man kann ab und zu mal pogen, kein Thema, nur sollte man dann auch das Maul aufbekommen und den Refrain des Liedes weiterbrüllen!

- Reihe 2 sollte man für etwaige Vorsänger(2,3,4) frei lassen. Diese sind in der Skizze gelb mit Kreuz markiert. Momentan gibt es solche nicht und es scheint auch unklar, wer so etwas machen sollte. Vielleicht kristallisieren sich aber bei einem gelingen des Versuchs im Laufe der Zeit doch Personen heraus, egal woher sie kommen und was sie jetzt im Moment machen. Vielleicht machen manche Leute das auch mal nur kurz im Eifer des Gefechts, vielleicht steht dort auch niemand, egal. Wenn welche dort stehen sollten sie halt erhöht auf den Sitzen stehen, zwecks der Akkustik. Mittelfristig sollte man auch auf eine Wiedererteilung der Erlaubnis für 2 Megaphone hinarbeiten.

- In Reihe 3 sollten 4 – 5 Trommler stehen(sie sind ebenfalls gelb mit Kreuz gekennzeichnet), deren Trommeln an den Stangen installiert sind(in der Skizze befinden sich diese in Reihe 4, kleiner Fehler, also sich bitte alles ab da eine Reihe weiter vorne
vorstellen). Die Trommler sollten aber nicht wie die Kuttentrommler früher einfach nur mittrommeln, noch dazu falsch, sondern ganz genau auf die jeweiligen Lieder abgestimmt den Takt unterstützen bzw. vorgeben, damit z.B. das Klatschen koordiniert wird, die Lieder
mehr Rhythmus bekommen und wieder angeheizt werden, sprich länger dauern.

- In der gleichen Reihe zwischen den Trommlern sollen alle stehen, die meinen Lieder anstimmen zu müssen oder zu wollen, die die Leute auch mitsingen. Wo diese Leute herkommen ist relativ egal! Es können auch bei jedem Spiel andere dazukommen, solang es keine Unzahl wird, aber die Pappenheimer kennt man ja eigentlich. Wer anstimmen mag muß in die Trommlerreihe! Dort steht man in direkter Kommunikation mit den Trommlern, die Lieder können also viel koordinierter angestimmt werden, auch von mehreren
zusammen, indem man sich unmittelbar abspricht. Natürlich kann dort auch jemand, einem der immer anstimmt, oder allen zusammen, ein nächstes Lied vorschlagen. Das hört sich jetzt vielleicht für den einen oder anderen kompliziert an, war aber z.B. in Köln faktisch
schon so und ist es auch öfter mal. Das wilde Anstimmen von irgendwo aus sollte aufhören, es kann nicht sein, das 5 Sachen gleichzeitig angestimmt werden und sich dann das lauteste durchsetzt. Die Leute sollen in Reihe 3 vorklettern, dann können sie anstimmen oder Vorschläge machen. Ebenfalls nicht mehr vorkommen darf die Unsitte in laufende Lieder hineinzusupporten und diese damit zu beenden. Ein Lied singen alle mit, es hört auf, und alle singen das nächste. So muß es sein! Anders bekämpft man sich ja gegenseitig, das ist simple Verschwendung der Kräfte! Man verschenkt ohne Not Potential – das hat kein Niveau! Aus den Leuten dieser Reihe entwickeln sich vielleicht irgendwann einmal mehrere Vorsänger für Reihe 2, von denen dann vielleicht jeder 20, 30 Minuten rackert, wenn nicht – ist es eigentlich auch nicht schlimm!

- In den Reihen weiter oben(wird sich wohl in der Größe verändern!) sollten dann die restlichen Leute stehen, von denen möglichst viele(vielleicht jeder 6., 7., 8.) irgendeine Form von Fahne oder ähnlichem(sei es Schwenkfähnchen oder Doppelhalter) in Händen
halten sollten. Diese Materialien sollten zusammen mit den herkömmlichen, wie Schals etc., nicht nur wie momentan üblich, zu Beginn und zum Ende irgendwelcher Halbzeiten eingesetzt werden, sondern auch dauernd während des Spiels – manche, wie die Fähnchen,
immer – andere bei bestimmten Liedern oder bestimmten Refrains. Material schafft gleich eine viel beschwingtere Atmosphäre bei allen! Es sollten auch nicht ewig viele Leute in eine Reihe drängen, grade am Anfang, wo es nicht so viele sind, sondern man sollte sich bewußt
verteilen, ist zum einen angenehmer und schaut zum anderen besser aus, natürlich ohne das dazwischen andere Leute stehen! Grundsätzlich sollte dort jeder, der Bock auf Dauersingen und Ausleben hat mitmachen können, es sollte egal sein ob er Kapuzenpulli,
Kutte oder Troublemakerklamotten trägt, auf seine Stimmung und Einstellung kommt es an. Das die beiden letztgenannten Kleidungsstücke nicht die von uns bevorzugten sind, dürfte klar sein, aber die Leute kommen irgendwann von selber drauf – zunächst spielt das keine Rolle, es gibt wichtigeres!

- Die meisten werden sicher das Bild der Choreo mit Wappen und Lorbeerkranz im Kopf oder in greifbarer Nähe haben. Wenn man zunächst nur einen Block hätte, der so groß ist, wie der Bereich unter der untersten Überrollfahne im mittleren Block, wäre das schon sehr gut, würde es sich auf die beiden unteren Fahnen ausweiten – Wahnsinn! Um zu träumen: Sollten es noch mehr werden, sollte man nicht mehr nach oben expandieren, sondern daneben im Block unter der Anzeige wieder unten anfangen, bis etwa die gleiche Höhe
erreicht ist. Ist natürlich bloße Phantasie – aber eine schöne! Runter zu gehen hätte nur einen Sinn: Die Etablierung eines Ultrastyle – Supports und Wieder – Zusammenfassung der Sangeswilligen! Wir meinen damit einen echten, selbstbewußten Versuch, keinen „Happy – Hippo – Fun – ich – mach – mich – zum – Affen – Scheißdreck“! Dazu mußt man aber erst publik machen, was das eigentlich ist und zwar nicht nur wir, sondern auch andere – nur irgendwo hin zu gehen ist sicherlich sinnlos. Auch bei uns hat das nicht jeder verstanden, jedenfalls nicht völlig. Man muß die Intention kennen und nicht nur die Symptome ganz lustig finden. Dazu trägt hoffentlich auch diese Homepage bei.

Die UTOPIE, also die wahrscheinlich unerreichbare Optimalvorstellung, würde so etwa aussehen:

1. 150 Ultrainteressierte/davon 20-25 die den wirklichen Hintergrund verinnerlicht haben
2. 200/40-50
3. 400/100
-------------------
4. 500/200
5. 700/400
-------------------
Achtung: Traumland!!!! wohl sehr utopisch und wenn dann in weiter Ferne(irgendwann im neuen Stadion vielleicht…)
6. 1000/600
7. 1000/600-700 und die restlichen Leute in der Kurve(einer hoffentlich kleineren) so sie denn Bock haben zu singen, akzeptieren die Führung des Haufens und lassen sich von ihm leiten.

Schritt 1 ist Jetzt – Zustand. Mit weniger als ca.120 Leuten braucht man wohl nicht ernsthaft anfangen, für einen erfolgversprechenden Start, wären aber wohl recht schnell 200 Leute nötig. Schon ab Schritt 2 hätte (fast) jeder von den aktiven was gewonnen: Nämlich den grundsätzlichen Spaß am Heimspielbesuch zurück! Schritt 3 zu erreichen würde, jetzt begonnen, mindestens bis zur Winterpause 02/03 dauern, alles darunter ist unrealistisch, vielleicht eher länger.
Die absolut erreichbare Phonstärke der SK in der Spitze würde erst einmal sinken! Doch was heißt das schon, sie ist ja eh fast nie laut! Allerdings würde dafür die „Dauerversorgung an Support“ zunehmen und der Spaß der engagierten Leute sowie deren Zusammenhalt. Man könnte dort einen Sängerhaufen zusammenschweißen! Der Effekt für das Supportniveau dort wäre unmittelbar! Erst irgendwo zwischen 3. und 4. könnte normalerweise ein positiver Effekt auf die Gesamtheit der Kurve ausschlagen, frühestens! Zu 5. zu kommen würde schon unheimlich schwierig werden, doch man wäre dann bereits über den Berg, doch würde das Olympiastadion äußerst wahrscheinlich ein 5. und mit Sicherheit ein 6. nicht mehr erleben…

ABER: Wir haben nichts zu verlieren, denn es ist sowieso schon schlecht und in >90% der Heimspiele hat der Support NULL Auswirkung auf das Ergebnis! Tatsache!

Folgende Probleme gälte es zu lösen:

- Woher bekommt man genügend Leute?
Zunächst einmal müsste es gelingen, alleine aus der sogenannten „Szene“ ein Startpotential schon im Vorfeld zusammenzutrommeln, welches die Basis stellt. Das sollten schon so ca. 100 Personen sein. Der Standort könnte natürlich, sofern entsprechende Sympathie dafür geschaffen werden kann, auch dazu beitragen, das Leute, die spät kommen, vor der Kurve reden, oder im Moment irgendwo verstreut stehen oder sitzen absolut kein Problem haben sich dazu zu gesellen, wenn es ihnen taugt! Anziehen wird es sicher einige davon. Ein wahnsinnig wichtiger Schritt und wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg wäre es den Club Nr.12 inklusive Vorstand auf Seiten dieser Sache zu haben. Denn dieser kann Leute erreichen, viel mehr als z.B. wir dies könnten. Wenn man da zusammenarbeitet, ist es eigentlich sogar leicht möglich an mehr Personen zu gelangen als man sich im Moment vorstellen kann. Das Spiel gegen Moskau mit der Aktion auf der Gegengerade hat gezeigt: Mit einem Club Nr.12 – Aufruf ist es möglich 200 – 300 Leute zu etwas zu bewegen. Was hat man noch gesehen: Dieser Haufen war eine bunte Mischung, und keine schlechte! Sicher waren Leute dabei, die vielleicht (noch) nicht so den Peil hatten, aber ok waren sie alle! Die haben sich halt an den anderen orientiert und schließlich war es doch ein relativ geschlossener Haufen. Der Support dort war noch nicht besonders toll oder ausgereift, aber man konnte deutlich das Potential spüren, welches schlummerte. Wenn ein ähnlich großer Haufen sich diesem Ultra – Block – Konzept anschließen würde, es kann ruhig auch so eine Mischung sein, dann wäre vieles geschafft. Zu wünschen wäre es, jedoch bleibt es sehr fraglich Unsere Aufforderung an den Club Nr.12 – Vorstand wäre es doch bitte zum Wohle eigentlich aller, auch einmal in diese Richtung zu denken, anstatt teilweise vielleicht Dinge zu suchen, die man so interpretieren könnte, als wollten wir ihnen an den Karren fahren. Auf der Homepage wurden an einer(!) Stelle historische Tatsachen(!) angesprochen, die nun mal so waren, auch um etwas zu erklären, – und keine Kriegserklärung gegen irgendwen ausgesprochen. Was war kann man nicht mehr beeinflußen, was sein wird schon noch!
Wenn man einen Grundstock an Leuten hat, und diesen in Schwung gebracht hat und hält, erledigt sich das weitere von selbst. Durch die „optische & akustische Werbung“ in der Kurve wird man immer mehr Leute anlocken, denen was sie sehen besser gefällt, als das was sie bisher kennen oder praktizieren!

- Was ist mit den Leuten, die sagen „Von oben sehe ich aber was!“?
Die Antwort kann nur lauten: Von unten sieht man auch was! Man sieht schlechter, das stimmt wohl unbestritten, aber man sieht, wenn man, wie bereits erwähnt, nicht gerade in der aller ersten Reihe genau hinter dem Zaun steht, auch noch ordentlich. Man hat sicher nicht diese völlige Totale, aber man kann das Spiel gut verfolgen. Bei der Mehrzahl der Auswärtsspiele sieht man auf jeden Fall genauso wie bei uns unten oder sogar noch schlechter – da fahrt Ihr aber auch hin! Optimiert man nur nach der besten Sicht, dann ist der richtige Platz leider sowieso nicht die Kurve sondern ein Platz mittlerer Höhe in Höhe der Mittellinie auf der Haupttribüne oder Gegengeraden! Oder optimiert Ihr etwa nach dem Geldbeutel?

- Woher soll das ganze Material immer kommen?
Es würde sich mit Sicherheit anbieten, wenn diverse Materialien, wie Fähnchen etc. für die Heimspiele reserviert würden und zusammen mit je einer Zaunfahne der diesen Block tragenden Gruppen (3,4 oder so) im Stadion aufbewahrt würden. Vor jedem Heimspiel sollten sich dann von diesen Gruppen jeweils wenige Leute treffen und gemeinsam in Absprache mit dem Ordnungsdienst die Materialien in die Kurve bringen, die Trommeln installieren, die Zaunfahnen an ihren festen Plätze anbringen, etc.! (Später einmal könnte man darüber nachdenken für Auswärtsspiele stellvertretend für diesen Block ein gemeinsames Zauntransparent zu machen, auf dem etwa „Ultra‘ München“ oder „Kollektiv München“ stehen würde. Da wir ja die einzigen Fußballer in München sind und das Ding logischerweise rot wäre, hätten wir auch unseren Alleinvertretungsanspruch untermauert. Gerade bei zunehmend weniger Fahnenplätzen und immer kleineren Gästebereichen, wäre dies Idee
vielleicht nicht verkehrt. Der Fahne müsste natürlich egal wer sie dabei hat und wann sie ankommt Priorität eingeräumt werden.)

- Was ist mit denen die oben bleiben?
Grundsätzlich kann man ja niemanden zwingen mit nach unten zu gehen, es hätte ja auch wenig Sinn. Für das Gelingen der Sache wäre es jedoch zu wünschen, das möglichst viele sich sofort anschließen oder aber möglichst bald aufspringen, wenn sie sehen, es könnte was werden! Die die oben bleiben, sollten den anderen aber wenigstens die Möglichkeit eines solchen Versuchs einräumen. Was auf keinen Fall passieren darf, leider aber durchaus wahrscheinlich ist, ist das folgende Konkurrenzsituation eintritt: Die oben verbliebenen fühlen sich in ihrer Ehre gekränkt und meinen denen unten etwas beweisen zu müssen. Man will dann auf Teufel komm raus zeigen, dass man von oben mehr Kontrolle hat. Dies würde zu einem ständigen gegeneinander – singen führen, was wie Selbstzerstörung wäre und wohl alles noch mehr kaputt machen würde. Diese Situation hilft KEINEM! Sie muss nach Möglichkeit verhindert werden! Wir sind uns lange genug selbst im Weg gestanden – jetzt schon mehrere Jahre! Man kann viel aufs Stadion oder andere Leute schieben, aber letztlich liegt es an uns allen gemeinsam nicht zu akzeptieren, das Heimspiele scheiße sein müssen!

Wenn sie schon oben bleiben, sollten sie, falls die Sache unten Chancen auf Erfolg hat, lieber mitsingen, als irgendetwas eigenes anstimmen. Am besten wäre es natürlich sie würden überzeugt und kämen auch runter, denn wir wollen ja niemandem etwas nehmen, es muss sich also keiner beleidigt abwenden oder einen „Dagegen – Wahn“ entwickeln – im Gegenteil: JEDER soll mitmachen! Hierzu muss noch gesagt werden, dass in irgendeiner Form auch der Trompeter eingebunden werden muss bzw. sollte, erstens weil er es, aufgrund seiner bisherigen Verdienste, verdient hat nicht einfach von irgendwelchen „Jungen“ ignoriert zu werden und zweitens da ja sonst ebenfalls genau die beschriebene Situation droht.

Sollte eine relevante Anzahl von wirklich Supportwilligen und – kräftigen definitiv oben verbleiben, und durch die Aktion anderer nach unten zu gehen plötzlich zu einem „Dagegenhalten“ motiviert werden, sprich unbedingt eigen angestimmte Gesänge gegen den neuen „Widersacher“
durchsetzen wollen, sollte es unten KEINEN VERSUCH geben! Diese Situation kann nicht das Ziel sein! Auch um zu zeigen, dass man eigentlich Einigkeit will, sollte einfach gar nichts passieren. Die Mehrheit sollte sich dann aber auch nicht nach dieser Minderheit richten, sondern vielleicht einfach gar nix machen und man sollte weiter darüber reden. Der Anzeigetafelmob ist ohnehin schon bedenklich geschrumpft, dennoch müssten sich ein ganz schöner Teil dieser Leute einer neuen Sache anschließen, sonst ist das Streitrisiko durch das Konkurrenzpotential zu groß!

Wenn wirklich nur noch eine geringe Anzahl von Leuten, aus Gründen der Sicht beispielsweise, dort verbleiben würde, sollten diese jedoch den anderen eine faire Chance geben, sprich auf ein „Dazwischen – oder Dagegensupporten“ verzichten. Es darf keine 2 Ausgangspunkte für Anfeuerungen schon allein aus der sogenannten „Szene“ heraus geben, sonst macht man lieber gar nix! Allerdings sollte wenigstens soviel Einheit und Respekt durch miteinander reden ja erreichbar sein.

Fazit: Bevor es zu einem Riesenärger oder einem Selbstzerfleischungsprozeß kommt, bleibt lieber alles so schlecht wie es ist, den das andere wäre noch übler! Zwar wären dann einige(viele?) weiterhin frustriert und gelangweilt – aber die andere Variante, kann keine Alternative sein! Also, eine halbwegs große Basis und die Solidarität vieler, die vielleicht (noch) nicht nach unten wollen, ansonsten: LIEBER VERSCHIEBEN!

- Was darf man sich keinesfalls erwarten?
Klar: Eine schnelle Verbesserung der Stimmung der ganzen Südkurve! Das zu sagen, so ehrlich muss man sein, denn es wäre unrealistisch! Wenn die Leute oben weggehen, wird es erst einmal unmöglich sein, in der Spitze die gleiche Lautstärke zu erreichen. Nur wurde die ja eh kaum abgerufen!

- Was darf man sich erwarten?
Zunächst einmal einen unmittelbaren Effekt auf diesen Haufen von Leuten. Die Ausdauer der Gesänge wird sich wohl merklich erhöhen. Sie werden sowohl das Niveau ihres Supports oder Tifo oder wie immer man es nennen will, steigern und gemeinsam viel mehr Spaß haben. Dieses gemeinsame Erlebnis wird hoffentlich einen Dauergesangs – Kern zusammenschweißen, der sich sowohl bei Heimspielen gegenseitig aufputscht, als auch bei Auswärtsspielen abrufbar sein wird! Durch die Etablierung des Standorts unten und vorne im Block werden die Leute ohne große Kenntnis oder Absprachen in jedem Stadion auf einem Haufen stehen und eingespielt sind sie ja dann auch! Langfristig ist es dann sicher auch möglich die ganze Kurve anzukurbeln, denn an guter Stimmung die schon da ist, wollen dann teilweise auch die teilhaben, die jetzt nichts dafür tun wollen!

WIR HABEN SICHER NOCH TAUSEND SACHEN VERGESSEN, EUCH FÄLLT SICHER AUCH NOCH WAS EIN UND ES IST NICHT DER EINZIG MÖGLICHE UND ALLEIN GLÜCKLICHMACHENDE VORSCHLAG! DIE DISKUSSION IST ERÖFFNET – WIR SOLLTEN UNS ALLE WÜNSCHEN, DASS SIE ETWAS BRINGT!

ÄUSSERT EUCH! DIESES SCHEISS – FORUM IST DAZU DA, DASS MAN WAS REINSCHREIBT! MACHT ANDERE AUFMERKSAM! UNSERETWEGEN BERAUMT EIN WEITERES DER UNZÄHLIGEN TREFFEN AN! REDET MITEINANDER ANSTATT ÜBEREINANDER!
DIESER VORSCHLAG IST EIN VORSCHLAG ÜBER DEN ZU REDEN IST, NICHTS WAS WIR UNBEDINGT FORDERN!

ES IST KEIN VORSCHLAG NUR FÜR UNS, SONDERN EIN VORSCHLAG FÜR VIELE INTERESSIERTE, EIGENTLICH FÜR ALLE – WIR HABEN ABER DIE PLATTFORM ETWAS PUBLIK ZU MACHEN UND HOFFEN EIGENTLICH IM NAMEN VIELER ZU SPRECHEN, DENN WIR SIND WENIGE – UND ALLEINE KÖNNEN WIR AUCH WENIG!

SEID NICHT GEGEN IRGENDWAS NUR AUFGRUND VON VORURTEILEN ODER ANTIPATHIE GEGEN EINZELNE. IHR MACHT NICHTS NUR FÜR UNS – IN ERSTER LINIE GEHT ES UM EUCH – UM ALLE, DENEN EINE ROSIGERE ZUKUNFT AM HERZEN LIEGT! WENN ES HILFT, VERGESST VON WEM DIESER VORSCHLAG KAM, DENN ES IST UNWICHTIG! VERSUCHT DIE SUBSTANZ DARAUS ZU ZIEHEN UND LASST UNS GEMEINSAM ETWAS DARAUS ENTWICKELN!

IMMER HEISST ES: HEY – WIR SIND DER FC BAYERN, WIR KÖNNEN ALLES!DANN LASST UNS HALT VERFLUCHT NOCHMAL ZEIGEN, DASS WIR DAS, WAS UNSERE SCHWÄBISCHEN ODER FRÄNKISCHEN NACHBARN(traurig genug, dass man diee hier mittlerweile erwähnen muss!) DRAUFHABEN SCHON LANGE KÖNNEN! LASST UNS ENDLICH AUCH EINE FAN – SHOW HINLEGEN, DIE DEM STELLENWERT UNSERES VEREINS WENIGSTENS ANNÄHERND GERECHT WIRD! EIN EUROPÄISCHER SPITZENKLUB FC BAYERN HAT KEINE KURVE DER GRAUEN MÄUSE VERDIENT! SCHLUSS DAMIT, DASS HEIMSPIELE SCHEISSE SEIN MÜSSEN! SCHLUSS DAMIT, DASS WIR MEISTENS KEINEN STIL HABEN! MAN MUSS NICHTS AKZEPTIEREN, WAS MAN ÄNDERN KANN! JEDER DEN ES AUFREGT HAT ES SELBST IN DER HAND – KEINE AUSREDEN MEHR! ES SIND JETZT 2 VERDAMMTE WOCHEN BIS ZUM NÄCHSTEN HEIMSPIEL – DIE SOLLTEN WIR NICHT UNGENUTZT VERSTREICHEN LASSEN! BEI DEM SPIEL MUSS WAS PASSIEREN!
GET UP – STAND UP, STAND UP FOR YOUR RIGHT!

Wir entschuldigen uns nochmal recht herzlich bei allen, die so gerne Schaum vor dem Mund tragen,
das auf dem Bild gerade unsere Fahne zu sehen ist! Sorry! *ggg*

Warum alles so lassen wie es ist, nämlich erniedrigend schlecht? Aus falschverstandenem
Traditionsverständnis, aus Trägheit, aus Sturheit, oder einfach nur weil man aufgegeben hat????

GEBT EINE ANDERE ANTWORT – AUCH FÜR EUCH!

MM 1996 im November 2001