Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Danke Sammy

Am Tag seines Abschiedsspiels im Baba Yara Stadium in Kumasi wollten wir kurz DANKE sagen. DANKE SAMMY…

Danke für Deinen Einsatz mit Herz für den FC Bayern!
Danke für Deine unvergleichliche Art!
Danke für den charmant vorgetragenen Wunsch nach ROT-WEISSEN Trikots!
Danke für 6 Meistertitel und 4 Pokalsiege!
Danke für zehn Jahre FC Bayern von der A-Jugend bis zum Weltpokalsieger!
Danke für das unvergessliche Bundesligaspiel im Frankfurter Waldstadion 1999/00 (Für die ganz Jungen: Hier klicken).
Danke für die magische Nacht von Mailand am 23. Mai 2001!
Danke für den vielleicht besten Abend in unserem bisherigen Fanleben beim Weltpokalsieg in Tokio am 27. November 2001!
Und natürlich auch Danke für die legendäre Mottofahrt nach Wolfsburg!

DANKE SAMMY!

Es ist unglaublich…

Einzig Fans haben keine Lobby, aufgrund der irgendwer Probleme mit deren Erfassung in irgendwelchen bundesweiten Dateien hätte! Du fährst mit Deiner Szene auswärts, kommst in irgendeinen von x Bullenkesseln, Deine Personalien werden aufgenommen – und schon landest Du in der Verbunddatei „Gewalttäter Sport“. Danach wer so alles (mit) kriminalisiert wird, fragt kein Mensch! Dann willst Du privat ins Ausland fliegen, Deine Freundin besuchen, und sie halten Dich am Flughafen auf und stellen Dich auf den Kopf. Da äußert keiner Bedenken! Und da geht’s um Fußballfans – hier um Nazis…

Pogrome gegen Roma-Minderheit in Bulgarien – Spruchband Napoli

Ende September hat es in Bulgarien rassistisch-motivierte Demonstrationen und Ausschreitungen gegen Roma gegeben. Vorgeschobener „Auslöser“ dieser Übergriffe war der Unfalltod eines Jugendlichen in dem kleinen südbulgarischen Ort Katuniza, der von Angehörigen der Minderheit der Roma mit einem Kleinbus überfahren worden war. Tatsächlich explodierte ein Pulverfass, an das rechtsradikale Parteien mit ihrer rassistischen Hetze Feuer gelegt haben. Ein von Ressentiments, Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit charakterisierter Hass auf die Roma-Minderheit herrscht schon lange vor und war die Grundlage für diese Eskalation gegen eine Bevölkerungsgruppe, die fast 10 % der Gesamtbevölkerung ausmacht. Der Hass auf „die Zigeuner“ ist dabei eine einfache Antwort auf schwierige Fragen. Sie werden für Kriminalität verantwortlich gemacht, dabei sind sie gesellschaftlich ausgegrenzt und haben KEINEN Zugang zu Bildung und Arbeit. Darüber, was Ursache und Wirkung ist, macht sich niemand Gedanken, es ist ja auch schließlich einfacher, das „Fremde“ für die Probleme verantwortlich zu machen. Ein gefährlicher Gedankengang, der für rassistische Hetzer weltweit zentral ist. In Bulgarien sind „halt die Zigeuner an allem Schuld.“ Damit ist Bulgarien allerdings kein Einzelfall, in vielen osteuropäischen Ländern agiert ein rassistischer Mob und der Staat schaut bewusst zu. Wir haben uns schon vor einiger Zeit mit dieser Situation im Rahmen eines Alerta!-Actionday beschäftigt. Damals haben wir unter anderem mit einem Vortrag eines Experten vor allem auf die immer stärker werdende rechtsradikale Szene bei ukrainischen und weissrussischen Fußballvereinen geschaut. Die Situation hat sich in der Zwischenzeit alles andere als verbessert und auch in die Pogrome in Bulgarien waren organisierte Fans involviert. Es ist nicht zu bestreiten, dass Rechtsradikalismus ein großes Problem vieler osteuropäischer Fußballszenen ist. Hierauf gilt es einen kritischen, aber auch differenzierten Blick zu werfen, denn die Augen vor diesen Problemen zu verschließen und einfach wegzuschauen ist genauso der falsche Weg, wie hier selber nach einfachen Antworten zu suchen.

Es ist auch falsch, nur den Zeigefinger auf andere zu richten. Letztes Jahr gab es massive Übergriffe französischer Polizisten gegen lokale Roma, die nach Osteuropa abgeschoben werden sollten. Rassistische Einstellungen sind auch in westeuropäischen Ländern Mehrheitsmeinung. Rassismus ist aber überall die falsche Antwort auf gesellschaftliche Probleme!

Beim Kurt-Landauer-Turnier 2011 haben wir uns mit der Situation bulgarischer Arbeitssklaven in München beschäftigt. Da sie in Bulgarien keine Arbeit finden, kommen sie nach München, um im Bahnhofsviertel unter prekären Umständen zu leben und ihre Arbeitskraft gegen einen Hungerlohn auf dem so genannten „Arbeitsstrich“ anzubieten. Selbige haben jetzt vergangenen Samstag mit einer Demonstration auf die Situation in Bulgarien aufmerksam gemacht, da ihre Familien akut bedroht sind. Sie berichten Erschreckendes:

„Abi K., Angehöriger der türkischen Minderheit Bulgariens, ist am Freitag, den 29.09. aus Pasardschik in Bulgarien nach München gekommen. Er berichtet noch am selben Tag: ‚Seit vier Tagen traut sich im türkischen Viertel unserer Stadt keiner mehr aus dem Haus. Wir haben Angst, können nicht mehr schlafen, nicht mehr in die Arbeit oder zum Einkaufen gehen und die Kinder nicht mehr in die Schule. Unser Viertel wird von organisierten Schlägertrupps, die meist vermummt auf Motorrädern anrücken, angegriffen. Erst gestern wurden wieder fünf oder sechs Leute aus der Nachbarschaft verprügelt. Die Polizei hat zwar das Viertel umstellt um uns zu schützen, aber die Hilfe von der Polizei ist nur halbherzig, die Schläger kommen trotzdem ins Viertel und verprügeln uns, wir haben kein Vertrauen in die Polizei. Als ich heute nach München gefahren bin, sagte der bulgarische Grenzpolizist, ich solle nicht flüchten, sondern in Bulgarien bleiben, um zu sterben – das wäre besser.‘“

GEGEN RASSISMUS IM STADION UND ÜBERALL! ALERTA!

Den „Auslöser“ der Vorfälle und einige Hintergründe bringt folgender Artikel ziemlich gut auf den Punkt: www.heise.de/tp/artikel/35/35568/1.html
Den Aufruf zur Demo findet Ihr hier: http://inizivi.antira.info/2011/10/06/angehorige-bulgarischer-minderheiten-protestieren-in-munchen-gegen-pogrome-in-bulgarien-sie-haben-grose-angst-um-ihre-familien-und-rufen-auf-zu-solidaritat
Den dazugehörigen Bericht hier:
http://inizivi.antira.info/2011/10/09/demo-gegen-pogrome-in-bulgarien-und-rassismus/

Quelle: SKB FC Bayern – Hertha BSC 11/12

O‘zapft is! – Die Bayern auf der Wiesn

Streetart

EUROPAPOKAL

So, die Auslosung ist gelaufen und jeder darf nach seinem Gusto entscheiden, ob er mit den Losen zufrieden ist. Aus dem vierten Topf bescherte uns Lothar Matthäus die SSC Napoli als Gegner. Ein in jeglicher Hinsicht spannendes Los. Wir wollen an dieser Stelle an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Europacup erinnern.

Unsere Bayern mussten am 05. April 1989 im Halbfinale des UEFA-Cups zuerst auswärts vor 82.000 fanatischen Tifosi im San Paolo antreten. Die 2:0 Niederlage (Tore durch den Brasilianer Careca sowie Andrea Carnevale) konnte unsere Elf im Rückspiel leider nicht mehr umdrehen. Zwei Wochen später konnten Maradonna und Kollegen nach einem 2:2 Remis (Wohlfarth und Reuter egalisierten zweimal die Führungstreffer von Careca) im ausverkauften Olympiastadion den Einzug ins Finale feiern. Dort besiegten sie den VFB Stuttgart in zwei Spielen (2:1 und 3:3. Den Führungstreffer für die Stuttgarter im Hinspiel besorgte damals übrigens ein gewisser Maurizio Gaudino, den ja auch eine ganz besondere Geschichte mit unserem damaligen und heutigen Trainer verbindet).

Hier der Einlauf der Teams ins San Paolo. Es lohnt auch der Blick auf die Tribünen:

Zusammenfassung des Hinspiels:

Kurze Zusammenfassung des Rückspiels:

Und als Schmankerl: Maradonna beim Warmmachen im Olympiastadion (Musik passend zum Jahrzehnt)

Ein guter Tag um Geschichte zu schreiben…

Impressionen aus Doha

Hier ein paar Eindrücke rund um das Testspiel in Katar

Lebe Ultrà – Liebe München

Wieder ein paar Bilder aus unserer wunderschönen Stadt. Diesmal: München bei Nacht.

Lebe Ultra‘ – Liebe München…

… unter diesem Titel wollen wir Euch in den nächsten Monaten immer mal wieder ein paar nette Impressionen unserer wunderschönen Stadt näherbringen.

Den Anfang macht ein Ort, mit dem wohl jeder Bayernfan ein paar positive Erinnerungen verknüpfen kann: Das Olympiastadion